Der richtige Umgang mit dem Geld will gelernt sein

Geld sparenWer mit Geld richtig umgehen kann, ist klar im Vorteil. Dieser Zustand zieht sich schlussendlich wie ein roter Faden durchs gesamte Leben. Und nicht umsonst spricht der Volksmund davon, dass wo Geld ist, immer wieder Neues hinzukommt. Wer sparen kann und sehr strukturiert mit seinen Finanzen haushaltet, kann sich durchaus das ein oder andere Plus im Leben leisten. Über die finanziellen Möglichkeiten allerdings zu leben und den Bogen weit über Überziehungskredite und Co. spannt, muss sich nicht wundern, wenn er in die Spirale der Schuldenfalle trudelt und so schnell nicht wieder herausfindet. Schon ij Kindesalter kann der richtige und sorgsame Umgang mit dem Geld auf spielerische Weise erlernt werden und zahlt sich am Ende immer aus.

Sparen in der Zeit

Ein altes Sprichwort trifft den Nagel auf den Kopf: „Spare in der Zeit, dann haste in der Not.“ Und genau das beherzigen nur wenige. Denn in der Regel geben Menschen wenn sie sich in einer sehr guten finanziellen Lage befinden, auch dementsprechend zu viel von ihrem Geld aus. Meistens für eher unnötige und völlig überflüssige Dinge. Der Kauf von Luxusartikeln wird schnell zur Gewohnheit und schließlich auch zur Sucht. Das kann sich auf Dauer zur schleichenden Gefahr entwickeln und spätestens dann, wenn die Geldquelle versiegt, sich ein Lebensumstand oder die bisherige Lebenssituation ändert, wird’s gefährlich. Dann ist es allerdings meistens schon zu spät und die Verschuldung steht vor der Türe. Der Umgang mit dem Geld ist also alles andere, als einfach und muss wie viele Dinge im Leben meist auch durch Erfahrungswerte erlernt werden. Das Sparen in der zeit des Überflusses ist hier zunächst die sinnvollste und effektivste Art, seinem Geld gut umzugehen.

Verschuldet bis über beide Ohren

Wer den Umgang mit dem Geld nicht wirklich gelernt hat, landet schneller in der Schuldenfalle, als angenommen. Und nicht wenigen bleibt diese Erfahrung erspart. Schließlich bekommen Betroffene zudem erhebliche Probleme mit der Schufa, wie man hier nachlesen kann. Denn das eine Problem zieht unwillkürlich ein weiteres hinzu und nur schwer gelingt es Verschuldeten wieder auf eigenen und vor allem schuldenfreien Füßen stehen zu können. Ein Teufelskreis, aus dem ein Entkommen sich als äußert schwierig gestaltet.

Schon früh lernen

Das sparsame oder vielmehr bewusste Umgehen mit dem Geld, kann schon im frühen Kindesalter erlernt werden. Die Eltern können diesen Lernprozess maßgeblich beeinflussen und gelten hierbei immer als Vorbild. Der Beginn kann schon das regelmäßige Taschengeld fürs Kind sein. Das Haushalten mit dem, was zur Verfügung steht, wird so spielerisch und doch ernsthaft erprobt und erlernt. Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder sich das Geld einteilen und ggf. auch mal etwas auf das Sparbuch oder eine andere Anlageform einzahlen, um sich etwas Geld für später auf die hohe Kante zu legen. Wenn das Geld für Zeitschriften, Kino und PC-Spiele schon in der ersten Woche des Monats futsch ist, lernt das Kind spätestens dann seine finanziellen Grenzen und Möglichkeiten kenne und handelt dementsprechend. Wo nichts mehr ist, kann auch nicht mehr ausgegeben werden. Dieser Sachverhalt sollte von den Eltern auch nicht durchbrochen oder zerstört werden. Denn, wer sich dazu überreden lässt, dem Kind dennoch finanziell unter die Arme zu greifen, tut sich selbst und vor allem dem Kind keinen Gefallen damit.Der Lerneffekt für den richtigen Umgang mit dem Geld ist dahin und alle Mühe war umsonst. Selbstständigkeit bedeutet auch verantwortungsvoller Umgang mit allem Alltäglichen des Lebens und dazu gehört schließlich in erster Linie auch der richtige Umgang mit den eigenen finanziellen Möglichkeiten.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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